September
Den Namen hat der September von dem lateinischen Wort „septem“, sieben. Der September ist nämlich, nach der altrömischen Zeitrechnung der 7. Monat des Jahres, das mit dem März beginnt. Mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 wurde der September dann der 9. Monat und hat 30 Tage.
Alte Namen für den September sind Scheiding (Übergang vom Sommer zum Herbst), Holz- oder Herbstmonat.
Am 22. und 23. September ist die Tagundnachtgleiche. An einem der zwei Tage beginnt, astronomisch gesehen, auf der Nordhalbkugel der Herbst.
Der September wird auch gerne als Altweiber-Sommer bezeichnet. Der Name stammt von Spinnweben her, an denen junge Baldachin-Spinnen jetzt durch die Luft segeln.
„Weiben“ bezeichnte im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben.
Bauernregeln
Wenn im September viele Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.
September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.
Im September die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.
Lostage
Ein wichtiger Lostag ist der 8. September Mariae Geburt.
Wie sich das Wetter an Maria Geburt verhält, so ist’s noch vier Wochen bestellt.
Zu Mariae Geburt, fliegen die Schwalben furt.
Bleiben Sie noch da, ist der Winter nicht nah.
Regnet’s am Michaelstag (29. September), folgt milder Winter nach.
Wenn aber Michael der Wind Kalt weht, ein harter Winter zu erwarten steht.
Um Michaelis in der Tat gedeiht die beste Wintersaat.